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06.02.2012  
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Der Preis des Deutschen Druiden-Ordens VAOD


Unsere Auszeichnung für humanitäre, staatsbürgerliche oder wissenschaftliche Leistungen

Preis des Deutschen Druiden-Ordens VAOD

Das Eintreten für Brüderlichkeit, Toleranz, tätige Nächstenliebe und den Schutz der Menschenrechte prägt die Tradition des Deutschen Druiden-Ordens. Es stellt den Kern unserer Logenarbeit dar.
Es war das Anliegen der Gründer unserer Vereinigung, dem Menschen zum „Ausgang aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“  zu verhelfen – wie es Immanuel Kant formuliert hätte. Ihre Ideale waren die der Aufklärung. Die Menschen sollten zum freiheitlichen, eigenständigen Gebrauch der Vernunft angeleitet werden. Das galt als Voraussetzung, um auch ein neues Gesellschaftsideal zu verwirklichen – die Grundlage des modernen, demokratischen Rechtsstaats. Mit der Arbeit in den Logen leistete man dafür einen Beitrag. Dazu gehörte auch das Versprechen der gegenseitigen Hilfe und Wohltätigkeit.
Bis heute ist die Verwirklichung eines freiheitlichen, menschenwürdigen und glücklichen Daseins das erklärte Ziel unserer Logen. Darin sehen wir unseren Beitrag zu einer modernen, freiheitlichen Gesellschaft.
Mit dem Preis des Deutschen Druiden-Ordens werden seit 1986 Persönlichkeiten oder Institutionen geehrt und gefördert, die durch eine besondere humanitäre, staatsbürgerliche oder wissenschaftliche Leistung zur Verwirklichung der Ordensziele beigetragen haben.

Die Liste der Preisträger/-innen von 1986 bis 2010 als PDF zum Download:

Preisträger 2010 - Herr Prof. Dr. med. Hermann Haller

Prof. Dr. med. Hermann Haller

für seine herausragenden Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Forschung und Lehre zur Bekämpfung der Hypertonie.


Preisträger 2008 - Herr Dr. med. Franz Joseph Freisleder

Dr. med. Franz Joseph Freisleder

für seine herausragenden Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendpsychiartrie und Psychotherapie.


Preisträgerin 2006 - Frau Shin-Heae Kang

als außergewöhnlich begabte junge Nachwuchspianistin für ihre brillanten Darbietungen und ihre einzigartigen Leistungen beim Studium zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter.

Shin-Heae Kang

Preisverleihung an die 19jährige Pianistin Shin-Heae Kang
Der große Saal des „Deutschen Hauses“ in Flensburg war bis auf den letzten Platz gefüllt. Er gab innerhalb der Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum der Groß-Loge Schleswig Holstein den würdigen und verdienten Rahmen für eine bemerkenswerte Ehrung.
In seiner Laudatio zeichnete Dr. Wolfgang Butzlaff, Germanist, Romanist, Musik- und Kunstkritiker sowie Ehrenmitglied der Goethegesellschaft Weimar ein umfassendes Lebens- und Leistungsbild der außergewöhnlich begabten jungen Preisträgerin.
Shin-Heae Kang ist die Tochter koreanischer Eltern und in Kiel geboren, wo sie heute lebt und in diesen Tagen ihr Abitur ablegt. Wer mit drei Jahren den ersten Klavierunterricht bekam, mit 10 Jahren als Vorstudentin bei Prof. Manfred Fock an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen und als 14-Jährige zum Studium am Institut für Frühförderung musikalisch Hochbegabter bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling, dem „Guru der Pianisten“, zugelassen wurde, ist allemal prädestiniert für eine Ehrung und zugleich Unterstützung durch den alle zwei Jahre zu vergebenden Preis unseres Ordens.
Der stetig wachsende Bekanntheitsgrad unserer Preisträgerin hat möglicherweise auch dazu beigetragen, dass die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Frau Frauke Tengler und der Oberbürgermeister der Stadt Flensburg, Herr Klaus Tscheuschner die Veranstaltung durch ihre persönlichen Grußworte bereicherten. Hierbei zeigte sich Frau Tengler außergewöhnlich gut über den Druiden-Orden informiert.
Ein Grußwort des Präsidenten der International Grand Lodge of Druidism, Br. Tor Gjelvik leitete über zur Übergabe des mit 5000 € dotierten Preises durch den Präsidenten des DDO, Br. Rolf Harms.
Zum absoluten Höhepunkt wurde jedoch der als Dank gedachte musikalische Vortrag der Preisträgerin. Die gleichsam kraftvoll und einfühlsam vorgetragene „Wanderer-Fantasie“ von Franz Schubert, von der selbst ihr Komponist sagte, sie sei vom Schwierigkeitsgrad her kaum spielbar, quittierte das Auditorium mit lang anhaltendem Applaus und „standing ovations“.


Preisträger 2004 - Herr Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng

Stiftung Weltethos
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Küng

als Vetreter der Stiftung Weltethos, weil sie Ethik für mehr Menschen im Alltag begreifbar macht und in hervorragender Weise dem Frieden dient.


 
   
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