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06.02.2012  
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Hilfe als Selbstverständnis


Schlusswort des Herrn Bundespräsidenten Gustav W. Heinemann anlässlich der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Deutscher Druiden-Orden" in Berlin 1972

Meine Herren,

ich habe aufmerksam und dankend zur Kenntnis genommen, in welcher Weise Ihre Gemeinschaft arbeitet. Ich weiß, wie man Freunde gewinnt und ihnen treu bleibt. Das gilt für alle demokratischen Gemeinschaften und Staaten. Dabei brauche ich nicht an andere Staaten zu denken. Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beruht auf der Grundlage der Demokratie, sodaß wir uns folgerichtig allen anderen gegenüber neutral verhalten. Dieses Verhalten ermöglicht uns die Vielfältigkeit unserer Auffassungen.
Sie sind für mich solche demokratischen Staatsbürger, die ihre Bemühungen mit der besonderen Note der gemeinschaftlichen Hilfe gegen jedermann ausgestattet haben. Es hat mich besonders interessiert von Ihnen zu hören, welchen Wert Sie auf eine idealistische Verbindung zu Ihren Mitgliedern legen und die Verwirklichung der Idee des gegenseitigen Helfens. So sehe ich in der Zielsetzung Ihrer Gemeinschaft auch die Erkenntnis der Notwendigkeit der staatsbürgerlichen Verpflichtung, unser Grundgesetz gegen jedermann zu verteidigen.
Ich bin Ihnen sehr dankbar, daß Sie sich selbst bei mir gemeldet haben - als Politiker konnte ich das selbst nicht tun - und Ihre Ziele in großer Freimütigkeit hier dargelegt haben. Nehmen Sie bitte alle meine guten Wünsche für Ihr bevorstehendes Jubiläum von mir entgegen. Das Beste für die Zukunft Ihres Ordens.


Pater Dietmar Weber (r) im Gespräch mit dem damaligen Präsident des DDO, Rolf Harms

Logen und Druiden-Hilfe e.V. helfen

Brief des Ordensprovinzials der Kamilianer OSC, Pater Dietmar Weber:

Sehr geehrte Herren,

der großartige Spendenbetrag des Deutschen Druiden-Ordens und der Druiden-Hilfe e.V. aus den vergangenen Wohltätigkeitsveranstaltungen wurde nunmehr als Projekthilfe unserem Konto gutgeschrieben. Dafür auch im Namen derer, denen die Hilfe zukommt, herzlichen Dank!
Freundlichst bitte ich Sie, diesen Dank an Ihre Brüder weiterzugeben. Die herzliche Begegnung mit Ihnen allen war für mich ein besonderes Erlebnis. Daran spürt man, wie sehr Sie die Leitgedanken Ihrer Gemeinschaft praktizieren. Ich durfte mich bei Ihnen an den verschiedenen Standorten einfach wohlfühlen.
Danke für das großartige Spendenergebnis. Auch da bin ich mir bewußt, wie viele gute Worte und echtes Engagement dahinter stecken. Jedem einzelnen von Ihnen bin ich dafür dankbar.
Die Spende selbst ist für das geplante Projekt - und damit für die betroffenen Menschen - eine große Hilfe und Förderung. Ich weiß, dass die Empfänger dafür sehr dankbar sind und ich darf mich vonseiten der Kamillianer diesem Dank gern anschließen. Zugleich darf ich Ihnen versichern, dass Ihre Spende bis auf den letzten Cent denen zugute kommt, für deren Lebenshilfe sie gedacht ist. Ich werde Sie weiterhin über das Projekt auf dem Laufenden halten.
Mein Dank gilt Ihnen allen für das, was Sie da verwirklicht haben. Es ist ein großartiges Zeugnis der Nächstenliebe und Solidarität!

Ihr Pater Dietmar Weber OSC

Vorsitzender des Missionswerkes der Kamillianer e.V.

 
   
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